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Was man auf Teneriffa gesehen haben sollte

7 Sehenswürdigkeiten, die man auf Teneriffa besuchen sollte

Das Wichtigste bei der Vorbereitung einer Reise nach Teneriffa ist, sich über die Dinge zu informieren, die man vor Ort unternehmen kann, unabhängig davon ob man alleine oder mit der Familie verreist. Wirft man einen Blick auf Google, so findet man im handumdrehen eine Menge von Aktivitäten und Orte die man auf Teneriffa besuchen kann, aber es sind fast immer die gleichen…. Der Teide, Loro Parque, Siam Park, Masca, etc. Sie sind alle ein  Muss, wobei sich Unsere Insel durch wesentlich mehr schöne Orte und Sehenswürdigkeiten auszeichnet als man in herkömmlichen Reiseführern und Google entdecken kann. Die folgenden kleinen Geheimtipps sind geradezu ideal für Reisende Naturliebhaber, Liebhaber der Gastronomie und der traditionellen Feierlichkeiten der Einwohner . Zögern Sie also bitte nicht Uns in Ihrer “To do-Liste” für Teneriffa aufzunehmen.

Benijo und Taganana.

Der Strand von Benijo ist ein spektakulärer Strand. Er ist aufgrund der Tatsache, dass er nicht an die Touristenmeile angeschlossen und ziemlich abgelegen liegt, ein gut geeigneter Ort, ein Bad ohne Menschenansammlungen im Meer zu geniessen. Achten Sie jedoch bitte auf die Warnhinweise und Empfehlungen der Behörden, da es in dieser Gegend, besonders an tieferen Stellen,teilweise Meeresströmungen gibt, die selbst für routinierte Schwimmer zur Gefahr werden können. Die Warnhinweise der Flaggen an spanischen Stränden, geben Auskunft darüber. Es folgt eine Auflistung der Farben und Ihre jeweilige Bedeutung.

  • Grüne Flagge: Keine Gefahr. Es kann bedenkenlos gebadet werden.
  • Gelbe Flagge: Vorsicht. Es kann gefährlich sein zu baden.
  • Rote  Flagge: Gefahr. Es wird nicht dazu geraten ins Wasser zu gehen.

In der näheren Umgebung des Strandes gibt es verschiedene Restaurants, in denen man frischen Fisch und Meeresfrüchte zusammen mit einem der regionalen Weine geniessen kann.

Taganana ist eine Siedlung, die sich im Parque Rural von Anaga befindet. Nach Taganana kann man von La Laguna aus, über den  Berg von Monte de las Mercedes, einem tausendjährigen Lorbeerwald, oder von Santa Cruz, über San Andrés gelangen.

Rechnen Sie mit einem tollen Panorama und einer fantastischen Landschaft, die man von Aussichtspunkten entlang der Strecke geniessen kann.

Es gibt verschiedene kleinerer Siedlungen und Dörfer, wie die der Siedlung von Chamorga, in denen lediglich 100 Einwohner leben und man das Gefühl bekommen kann, dass die Zeit dort stehen geblieben ist.

Desweiteren kann man zur Siedlung von Roque Negro, Afur und Taborno gelangen, bei denen Wir Ihnen folgende Wanderwege empfehlen.

 El Palmar und Caserío de Teno Alto.

Wenn Sie Masca besucht haben, ist Teno Alto einen abstecher wert. Man erreicht es von der Strasse von Masca aus, wenn man die Richtung der Schlucht von Los Carrizales einschlägt, oder via Buenavista. In der Gegend von Palmar angekommen, erreicht man eine Kreuzung von der aus es nach Teno Alto weitergeht. Es werden außerdem mehrere gut ausgeschilderte Wanderwege angezeigt, von denen aus man das Panorama von Macizo mit dem Teide im Hintergrund geniessen kann. Es lohnt sich vor allem in den Wintermonaten, da die Natur zu dieser Jahreszeit ergrünt und man mit etwas Glück die weisse Haube des verschneiten Teides erblickt.

 Monte del Agua.

Nach Monte del Agua kann man sowohl über Las Portelas, sowie über Erjos gelangen. Dort verläuft eine unbefestigte Straße, die geradezu dazu einlädt, sie bis zum Monte del Agua, mit dem Mountainbike zu befahren. Es lohnt sich jedoch auch, sie als Strecke zum laufen zu benutzen, falls Ihnen das lieber sein sollte.
Die frische Luft, die man auf dieser Strecke einatmet ist so einzigartig, wie die Umgebung, die aus einem der ältesten Lorbeerwälder besteht, in denen man unter anderem auch Heidekraut, Aceviños, Linden und Weiden vorfindet.
Aufgrund der erhöhten Luftfeuchtigkeit dieses Waldes, ist der Waldboden von verschiedenen Farnen bewachsen und die Äste der Bäume sind mit Moos Gewächsen bedeckt.
Er kommt dem Besucher vor wie ein altes aber lebendes Fossil, ein Relikt aus der Zeit des Tertiärs, in dem diese Wälder sich über das heutige Europa erstreckten und aufgrund der Klimatischen Veränderungen immer weiter zurückgedrängt wurden bis man sie heute lediglich noch auf den Makaronesischen Inseln (Madeira, den Kanaren und Kap Verde) vorfindet.

 Aripe und Chirche.

Dies sind zwei Stadtviertel die der Gemeinde von Guia de Isora angehören. Aripe und Chirche sind sehr gut geeignet, sich eine Unterkunft in einem Land-bzw. Bauernhaus zu organisieren und die Umgebung zu geniessen. Die ländliche Ruhe dieser Gegend, gepaart mit der Gastfreundschaft der Nachbarn, ist eine gelungene Kombination, um sich so richtig zu entspannen und neue Kräfte für den stress im Alltag zu tanken.

Die tolle Aussicht von diesem Ort erstreckt sich über die gesamte Küste Teneriffas bis hin zum Berg von Tejina. Die traditionelle Architektur der Häuser wird von der vulkanischen Landschaft, gesprenkelt mit landwirtschaftlich genutzten Feldern und Obstplantagen untermalt. In der zweiten Juliwoche wird alljährlich das traditionelle Fest von Chirche gefeiert, bei dem die einheimische Gemeinde die alten Bräuche und Traditionen der ursprünglichen Bevölkerung Teneriffas des XX Jahrhunderts wiederbelebt.

Eine gute Gelegenheit für diejenigen, die das Leben und den durchschnittlichen Alltag, der ursprünglichen Einwohner Teneriffas kennenlernen wollen.

Der Wanderweg PR-TF 69 verläuft durch Chirche in Richtung Jaral, vorbei an der verlassenen aber gut erhaltenen Siedlung des Dorfes -Las Fuentes, auf dem Hochland des Berges von Tejina und endet schließlich in Vera de Erques.

Auf dieser Route kann man die hochgelegene Umgebung der Gemeinde von Guia de Isora und die mittleren Hochebenen des Südostens von Teneriffa erkunden. Es ist jedoch erwähnenswert, dass auf diesem Wanderweg mit beträchtlichen Höhenunterschieden gerechnet werden muss, da sie über mehrere Steile Hänge und Schluchten führt. Die Belohnung hierfür sind wiederum eine sehr schöne Landschaft und eine fantastische Aussicht.

 

El Paisaje Lunar.

Die Erosion des Bodens über tausende von Jahren hinweg, schuf einen der außergewöhnlichsten Orte, die man auf den Kanarischen Inseln vorfinden kann- Die Mondlandschaft.(El paisaje lunar)
Die einfachste Möglichkeit an diesen Ort zu gelangen führt über einen Waldweg ganz in der Nähe von Vilaflor. In einer Wanderung von etwa 4 Stunden kann man die Höhenlagen von Vilaflor und Granadilla kennenlernen und an einen geradezu magischen Ort gelangen, der dem Besucher das Gefühl verschafft sich nicht mehr auf diesem Planeten aufzuhalten.

Las 1000 ventanas de Güímar.

Die 1000 Fenster von Guimar ist ein Wanderweg, der nur den erfahrenen Wanderern und Bergsteigern vorbehalten ist, die keine Höhenangst haben. Nur für Liebhaber von Abenteuer und Natur, Emotionen und  Schönheit.

Es ist ein Weg der Gefahren in sich birgt, bei denen man, mit einem Helm und einer Kopflampe ausgestattet, über enge Pfade am Rande von Steilhängen entlang gehen muss, deren Steine jederzeit an der Bruchkante des Steilhanges Erdrutsche auslösen können.

Aufgrund dieser Gefahr empfehlen Wir, diesen Wanderpfad nur mit einem einheimischen Bergführer, der über ein gewisses Mass an Erfahrung dieser Strecke verfügt, zu begehen.  

Nach erläuterung des Schwierigkeitsgrades dieser Strecke, sei gesagt, dass diejenigen, die diese Route bewältigen, wohl einen der schönsten Momente auf Ihrer Teneriffa Reise erleben werden. Die Tripadvisor- Beschreibungen derjeniger, die dort waren, lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass diese Erlebnis niemanden kalt lässt.

Es ist ein Wanderweg, der durch eine alte Wassergalerie führt.

Einen Tunnel, durch die ein Wasserkanal führte, von dem aus man eine unglaublich beeindruckende Aussicht über Teneriffa hat.

Auf der Webseite von wildcanarias.com, können Sie sich eine detaillierte Schilderung über den Aufstieg zu dieser Wanderung ansehen.

6 November, 2017

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